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Die Restaurierung

Die moderne Restaurierung wird durch die internationale "Charta von Venedig" geleitet, die auf folgende drei Grundregeln basiert:

Stabilität
Reversibilität
Minimalintervention


Die Stabilität:
Ausschliesslich die qualitativ besten Produkte dürfen für die Restaurierung verwendet werden. Sie müssen lichtecht und chemisch und physich nicht durch Alterungsprozesse veränderbar sein.

Die Reversibilität:
Alle Produkte, die durch die Restaurierung auf ein Kunstwerk aufgetragen werden, müssen jederzeit in der Zukunft wieder abnehmbar sein, ohne das Original in Gefahr zu bringen! Aus diesem Grund verwendet der Restaurator immer eine andere Technik und anderes Material als das Original, da er so die Restaurierung später, z.B. mit einem Lösungsmittel, welches die ursprüngliche Malerei nicht angreift, abnehmen kann,. Deshalb wird ein Bild immer vor den Retouchen gefirnisst, da diese "Trennschicht", bei einer späteren Reinigung, mitsamt den Retouchen abgenommen wird, ohne das Original zu gefährden.

Minimalintervention:
Es werden nur Fehlstellen retouchiert, ohne dabei das Original zu übermalen (Fehlstellen sind, wo die Malschicht abgefallen ist). Nur diese werden behandelt, gefestigt, gefüllt und retouchiert. Jegliche "Verbesserung", "Modernisierung", "Komplettierung" etc. ist verboten.